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Handy-Ortung beim Nachwuchs: Jeder Zweite 10- bis 11-Jährige besitzt ein Mobiltelefon

Das Smartphone ist für viele Kinder und Jugendliche eine Selbstverständlichkeit. Aktuelle Bitkom-Daten zeigen, dass jeder Zweite 10- bis 11-Jährige ein eigenes Smartphone besitzt. Je älter die Kinder, desto höher ist die Quote.

Eltern und Experten sind über diese Entwicklung nicht immer sonderlich angetan.

Smartphones sind kleine Computer mit Funktionen, deren Risiken für junge Nutzer nicht immer offensichtlich sind. Deshalb sollten Eltern ihre Kinder mit dem Smartphone zumindest anfangs nicht alleine lassen und sie schrittweise an die Nutzung heranführen.

Adél Holdampf, Jugendschutzexpertin des Bitkom

Wie diese Aussage der Jugendschutzexpertin Adèl Holdampf zeigt, besteht eine Pflicht seitens der Eltern, ihren Kindern nicht einfach nur das Smartphone zu kaufen, sondern ihnen auch beim Umgang mit dem Mobiltelefon zu helfen. Eltern sollten mit ihrem Nachwuchs besprechen, wie die Nutzung des mobilen Geräts aussehen wird und wie sie verantwortlich damit umgehen. Erziehungsberechtigte sollten den Kindern gleichzeitig aber auch klarmachen, dass sie ihnen vertrauen.

Den Kindern Verantwortung beibringen

Der verantwortungsvolle Umgang mit einem Smartphone beginnt bereits beim Kauf: Eltern sollten ein Smartphone auswählen, welches die Bedürfnisse ihres Kindes erfüllt. Gerade im jungen Alter legen die Kleinen keinen großen Wert auf die Megapixel der Kamera oder einen Fingerprint-Sensor. Das Gerät sollte viel mehr grundlegende Funktionen bieten und die Möglichkeit bieten, Games zu spielen.

Beim Kauf eines Smartphones sollten sich Eltern bereits vorab mithilfe von Testberichten über das Mobiltelefon informieren. Auch Lesererfahrungen geben Aufschluss über eventuelle Probleme mit dem Gerät. In puncto Preis können Eltern sparen, wenn sie sich entweder für ein etwas älteres Smartphone entscheiden, welches vor mehreren Monaten erschienen ist. Grundsätzlich ist es ratsam, den Preis vor den Kauf immer online zu vergleichen. Gerade nach dem Verkaufsstart von Smartphones sinkt der Preis rapide, sodass sich zahlreiche Sparmöglichkeiten ergeben.

Smartphone mit oder ohne Vertrag?

Abseits der Ausstattung müssen Eltern die Frage klären, ob sie ihrem Kind ein Smartphone ohne oder mit Vertrag anvertrauen. Wie die Angebote von preis24 zeigen, ist die Vertragsgestaltung inzwischen sehr flexibel. Die monatlich zu zahlenden Kosten sind von Angebot zu Angebot verschieden. Viele von ihnen beinhalten Frei-Minuten ins Fest- oder Handynetz, eine Flatrate zum Surfen sowie Flatrates für diverse Musik-Streaming-Dienste.

Smartphone-Nutzung einschränken

Gerade beim Vertragshandy sollten Eltern diverse Einstellungen vornehmen, die ihre Kinder vor einen Kostenüberzug schützen. Wenn der Vertrag eine Flatrate für alle Dienste beinhaltet, kann grundsätzlich nichts schief gehen. Anders sieht es aus, wenn das Kind Internet, Telefonie und Co. nicht unbegrenzt nutzen kann. Die Limitierung oder Abschaltung der Dienste ist in der Regel im Smartphone selbst oder beim Provider regelbar.

Neben der Nutzung diverser Dienste müssen Eltern sich im klaren Sein, dass die heutigen Mobiltelefone umfassende Funktionen bieten, einige davon sind für Kinder problematisch. Grundsätzlich gelten beim Smartphone dieselben Vorsichtsmaßnahmen wie bei einem Computer. Das bedeutet, dass sensible Daten in die Hände Dritter gelangen können, die sie für bösartige Zwecke missbrauchen. Junge Nutzer müssen frühzeitig ein Bewusstsein dafür entwickeln, ihre persönlichen Daten nicht ohne Weiteres freizugeben oder überall freiwillig zu publizieren.

Bevor also Eltern das Smartphone in die Hände ihrer Kinder übergeben, sollten sie ein allgemeines Passwort festlegen. Dieses ist die erste Hürde, die Unbekannten den Zugriff auf das Gerät erschwert. Wichtige Rufnummern sollten die Eltern ebenfalls als Kontakt oder Schnellwahl (Speed-Dial) speichern. Für den Fall, dass der Nachwuchs das Gerät verliert, gibt es die Möglichkeit, das Smartphone über die Handy-Ortung zu finden.