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Signalübertragung und Handyempfang

Signalübertragung beim Handy

Sie haben sicherlich schon desöfteren feststellen müssen, dass Sie trotz guter Netzabdeckung in manchen Räumen schlechten Handyempfang haben. Doch hat das auch Einfluss auf eine Ortung Ihres Mobiltelefons?

Beton- und Stahlbauten wirken wie ein Bunker

Gerade in Innenstädten, wo die Netzabdeckung exzellent ist, kommt es häufig zu Störungen beim Handyempfang. In manchen Räumen ist das Telefonieren unmöglich. Das liegt zumeist daran, dass das Haus unter Verwendung von viel Stahl und Beton gebaut wurde. Die Funkwellen werden durch diese Materialien abgeblockt. Das bei der Fußbodengestaltung verwendete Laminat ist an dieser Misere unschuldig. Aus demselben Grund kann man schlecht in Tunneln, Tiefgaragen und Fahrstühlen telefonieren. Eine Handyortung ist auch bei schlechtem Netzempfang in den Häusern möglich, wo Sie selber Probleme beim Telefonieren haben. Wichtig ist lediglich ein schwacher Kontakt zum Sendemast. Ihr Handy muss eingeloggt sein, d. h., dass Sie den Netzbetreiber auf dem Display lesen können. Sobald der Netzbetreiber angezeigt wird, ist Ihr Handy über einen Sendemast in Ihrer Nähe mit dem öffentlichen Netz verbunden und kann somit geortet werden.

Ein Handy darf nur mit Zustimmung des Eigentümers geortet werden. Möchten Sie auf “Nummer sicher” gehen, dann sollten Sie sich auf den entsprechenden Internetseiten, auf denen Handyortungen angeboten werden, registrieren. Sie benötigen für die Registrierung Ihr Handy. Haben Sie es erst einmal verloren, dann ist es zu spät, da eine nachträgliche Registrierung nur selten möglich ist. Bei den freien Anbietern ist muss die Registrierung mit einer SMS, gesendet von Ihrem Handy, abgeschlossen werden. Manche Netzbetreiber allerdings bieten Handyortungen als Serviceleistung an.

Unter Wasser ist ebenfalls ein schlechter Handyempfang

Die Funkwellenübertragung wird ebenfalls durch Wasser eingeschränkt. Würden Sie z. B. ein Handy wasserdicht verpacken und in Ihren Swimmingpool werfen, dann könnte es eventuell noch geortet werden. Das hängt von der Wassertiefe ab, der Kunststoff von der Schwimmbadfolie oder die Wandverkleidung des Pools schränken den Empfang der Funkwellen nicht ein. Um eine Ortung durchführen zu können, muss lediglich eine geringe Verbindung zum Sendemasten bestehen. Je tiefer das Handy sich unter Wasser befindet, desto schlechter ist eine Ortung möglich, weil das Wasser die Funkwellen nicht in die Tiefe weiterleitet. So könnten Sie Ihr Handy also auch am Grund Ihres Pools orten. Wer ein wenig technisch verspielt ist, kann das ja einfach mal ausprobieren.